(c) Fotolia.de

Meetings (1) : Und täglich grüßt das Murmeltier?

ManagerInnen verbringen durchschnittlich ein Drittel ihrer täglichen Arbeitszeit in Meetings. Bezüglich der Produktivität von Besprechungen äußern sich viele  – nicht nur Manager - jedoch sehr unzufrieden.

 

(c) Fotolia.de

Die Liste der Defizite ist lang, will man diversen Studien glauben.

  • Teilnehmer sind schlecht vorbereitet
  • Die Teilnehmeranzahl ist zu groß
  • Besprechungen haben kein definiertes Ziel und Ende
  • Wichtiges wird gestreift, Unwichtiges (zu) umfangreich diskutiert
  • Entscheidungen werden nicht getroffen
  • (Bekannte) Vielredner und „Vorgesetzte“ dominieren
  • Wichtige TeilnehmerInnen fehlen oder sind nicht bei der Sache
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden nicht (ausreichend) geklärt
  • Die Moderation ist ebenso unbefriedigend wie die Ergebnissicherung
  • Viele Zusammenkünfte werden verlängert, vertagt, blockieren unnötig Zeit für andere wichtige Aufgaben

Fazit: Meetings erfüllen Ihren Zweck als Plattform für die effektive Koordination von Zusammenarbeit und als Forum für Entscheidungen mehr schlecht als recht. Damit sind sie eine problematische Zeit- und Kostenfalle.

Mangelnde Besprechungsdiziplin ist nur eine Seite der Medaille. Die andere ist schlichte Unkenntnis des Potenzials von Meetings.

In „Death by Meeting“ (2009 auch auf Dt. erschienen) meint der Autor und Berater Patrick Lencioni, dass es kein gutes Zeichen für den Zustand in Unternehmen sei, dass viele sich Meetings aus ihrem Arbeitsalltag sehnlich wegwünschen. Was sind Ihre Erfahrungen?

Welche Voraussetzungen können Organisationen schaffen, damit Meetings produktiv sind und wieder Freude machen? Damit beschäftigen wir uns in Teil (2).

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>